Beschattung und Belüftung

Für transparente Wintergartendächer ist eine Beschattung in der Regel unerlässlich. Wenn die Konstruktion es zulässt, sollte eine Außenbeschattung (z.B. Wintergartenmarkise) gewählt werden, damit die Sonnenstrahlung gar nicht erst in den Raum gelangt. Innenbeschattungen der Dachfläche (z.B. Faltstores) verhindern das Aufheizen des Raumes kaum, bieten aber ebenfalls den erforderlichen Blendschutz. Die Beschattung der vertikalen Glasflächen ist als Sonnenschutz nur bei hohen Räumen (z.B. Giebelverglasungen) gefragt, ansonsten aber vielleicht als Sichtschutz erwünscht. Sehr elegant und zudem wartungsarm, aber auch teuer sind für diesen Zweck Jalousien im Scheibenzwischenraum der Isoliergläser. Viele Systeme können elektrisch betätigt und automatisch (über Sonnen-Wind-Wächter) gesteuert werden.

Um die Nutzung des Wintergartens auch bei sommerlicher Hitze zu gewährleisten, sollten - zusätzlich zur Beschattung - mindestens 10% der Glasflächen als Öffnungen (Fenster, Türen) zur Querbelüftung vorgesehen werden. Wenn der Wintergarten längere Zeit unbeaufsichtigt bleiben soll, kann außerdem eine diagonale (thermische) Zwangsbelüftung eingeplant werden (Zuluftöffnungen unten, Abluftöffnungen oben), damit die Pflanzen im Wintergarten sich auch bei längerer Abwesenheit der Bewohner wohlfühlen. Eine Zu- und Abluftanlage kann auch lüfterunterstützt und (über einen Thermostaten) automatisch gesteuert werden. Die Überhitzung kann aber nur in Kombination mit einer Außenbeschattung vermieden werden.

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