Komponenten

Die Wintergärten werden in der Regel auf Streifenfundamente aus Beton gesetzt, die mit einer Frostschürze (Perimeterdämmung) aus verrottungsfestem Material gegen eindringende Kälte geschützt werden können. Zugleich mit dem Streifenfundament wird in der Regel die Sohle als Unterbeton geschüttet. Die Sohle wird mit einer Schweißbahn gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt. Auf Fundament und Betonsohle liegt umlaufend die Schwelle als Unterbau für Tragwerk und Elemente. Der Schwellbereich wird außen mit einer Abklebung aus Rhepanol ("Elefantenhaut") und einem Wasserablaufprofil aus Aluminium, Zinkblech oder Kupfer gegen Feuchtigkeit geschützt.

Auch die fachgerechte Regenwasserableitung (Dachrinne, Fallrohr) zählt selbstverständlich zu unseren Leistungen. Dabei leisten wir routinemäßig auch innenliegende Entwässerungen (Kehlen, Dachgräben) z.B. zwischen Wintergarten- und Hausdach.

Besonderes Augenmerk liegt auf der sorgfältigen Fertigung der Türen und Fenster mit guten Beschlägen eingeführter deutscher Hersteller. Als Öffnungsmöglichkeiten bieten wir dem neuesten Stand der Technik entsprechend an: Drehtüren, Dreh/Kipptüren, Parallel-Schiebe/Kipptüren (auch 4-teilig als 2-flüglige Anlage ohne Mittelpfosten), Hebeschiebetüren (auch mit 3-teilig mit 2 Flügeln), zweiflüglige Dreh-Dreh/Kipptüren, Schiebe/Falttüren mit bis zu 7 Flügeln sowie Dreh/Kippfenster, Kippoberlichter und Dachflächenfenster, alle Fenster auch mit Motorantrieb. Alle Türen und Fenster sind mit Sicherheitsbeschlägen lieferbar.

Die Verglasung der Elemente erfolgt in der Regel mit beschichtetem Wärmeschutzglas gemäß gültiger Energieeinsparverordnung (uG = 1,1 W/m²K gemäß Herstellerangabe bzw. 1,2 W/m²K gemäß Bundesanzeiger). Auf Wunsch können auch höherwertige Wärme- und/oder Schallschutzgläser sowie Sonnenschutzgläser und selbstreinigende Gläser eingesetzt werden. Auch einbruchhemmende Gläser kommen zur Verwendung.

Die Dacheindeckung kann mit Plexiglas-Stegvierfachplatten neuester Bauart erfolgen. Im Regelfall wird aber beschichtetes Verbundsicherheits-Wärmeschutzglas (uG = 1,1 W/m²K gemäß Herstellerangabe bzw. 1,2 W/m²K gemäß Bundesanzeiger) verwendet. Bei dieser - für Überkopfverglasungen vorgeschriebenen - Glasart ist die untere Scheibe der Isolierglaseinheit mit einer nicht sichtbaren Folie gebunden, sodass im Schadensfalle Scherben nicht zu Boden fallen können. Auch beim Dach können höherwertige Isolierglaskombinationen eingesetzt werden. Zudem verwenden wir seit einigen Jahren bei Glasdächern von Wohnwintergärten prinzipiell Gläser mit thermisch getrenntem "warmem" Randverbund, um den Dämmwert nochmals zu erhöhen und insbesondere Kondenswasser im Traufbereich zu vermeiden.

Wintergartendächer können aber auch mit festen Eindeckungsmaterialien (Pfannen, Schiefer, Kupfer- oder Zinkblech) ausgeführt werden.

Gerade bei der Dacheindeckung kommt es erfahrungsgemäß auf fachgerechte Verarbeitung von qualifizierter Hand in besonderem Maße an, um dauerhafte Dichtheit zu gewährleisten.

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