Heizung & Elektrik

Grundsätzlich sollte ein Wintergarten durch die Sonne aufgeheizt werden. Wenn aber einige Wärmegrade zum Wohlfühlen fehlen, möchte man punktuell "zuheizen" können. Am besten ist dafür ein zusätzlicher Heizkörper geeignet, der in der Regel problemlos an die Hausheizung mit angeschlossen werden kann. Als Wärmebedarf sollten - je nach uG-Wert der Verglasung und thermischer Trennung zum Haus - zwischen 100 und 150 Watt pro Quadratmeter Grundfläche angesetzt werden. Überprüft werden muss, ob der Heizkessel der Hausheizung über eine ausreichende Leistungsreserve verfügt. Elegant, aber erheblich teurer und schlecht zu reinigen sind Unterflurkonvektoren. Nicht zu empfehlen ist aufgrund ihrer Trägheit eine Fußbodenheizung - wer weiß schon morgens beim Einschalten, ob nachmittags die Sonne scheint?

Da die Ausleuchtung des Wintergartens mit Deckenlampen aus ästhetischen wie auch praktischen Gründen (Reflektionen im Glas!) schwierig ist, sollten ausreichend Steckdosen für Steh- oder Tischlampen vorgesehen werden. Bewährt haben sich indirekte Beleuchtungen (z.B. Strahler im Unterschlag des Hausdachüberstandes) und sog. Leuchtobjekte (Milchglaskugeln). Leerrohre für Antennen- und Telefonkabel sollten mit vorgesehen werden.

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