Sonstiges

Wenn ein Wintergarten zum Haus hin keine thermische Trennung aufweist, wird er in kalten Winternächten selbst bei Einsatz von hochwertigen Wärmeschutzgläsern leicht zur "Energieschleuder". Die Heizkosten für den Wintergarten liegen bei einer Wärmeschutzverglasung mit dem uG-Wert 1,1 W/m²K und Nachtabsenkung der Heizungsanlage bei rund 150% der Heizkosten für einen gut gedämmten Wohnraum, bei Gläsern mit dem uG-Wert 1,3 sogar bei rund 180%. Die einfachste Form der thermischen Trennung ist wohl ein dicker Vorhang, schöner (und zumeist verwendet) sind verglaste Elemente, z.B. zweiflüglige Türen, Schiebetüren oder Schiebefalttüren.

Nicht unerwähnt bleiben darf zu guter Letzt die meistens erforderliche Neugestaltung der Außenanlage. Wintergärten werden häufig dorthin gebaut, wo vorher die Terasse war. Einen Freisitz möchten die meisten Wintergartenbesitzer aber dann doch wieder haben und müssen ihn also neu anlegen, womöglich nebst Zuwegung, Außentreppe oder gar einer Neugestaltung der Gartenanlage. Die Kosten für solche Maßnahmen sollten, ebenso wie die für die Möblierung und Bepflanzung des Wintergartens, auf jeden Fall gleich mit eingeplant werden.

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